SPÖ Wels. Besser. Gemeinsam.

SPÖ Wels fordert gemeinsames Handeln für bessere Bildung bei Kindern – Bildungsreferent lädt zum Runden Tisch ins Rathaus

Sprache ist der Schlüssel zu Bildungserfolg, Integration und fairen Chancen für alle Kinder. Aktuelle Erhebungen zeigen jedoch, dass der Anteil jener Kinder, die beim Schuleintritt nicht ausreichend Deutsch sprechen, in Wels besonders hoch ist. Gleichzeitig liegen auch die Bildungsstandards von Schülerinnen und Schülern in Deutsch und Mathematik im Vergleich zu anderen Städten – etwa zu Leonding – auf einem niedrigeren Niveau.
Für den Welser Bildungsreferenten Mag. Klaus Schinninger ist klar: „Diese Zahlen dürfen wir nicht einfach zur Kenntnis nehmen. Wenn Kinder bereits zu Beginn ihrer Bildungslaufbahn mit Sprachdefiziten starten, wirkt sich das auf ihre gesamte schulische Entwicklung aus. Gerade deshalb müssen wir frühzeitig und gemeinsam handeln.“
Um Ursachen zu analysieren und konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, lädt der Bildungsreferent zu einem Runden Tisch ein. Der Austausch findet am Donnerstag, 9. April 2026 statt.
Eingeladen sind Pädagoginnen und Pädagogen der Welser Kindergärten und Volksschulen, Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungseinrichtungen sowie Expert:innen aus verschiedenen Handlungsfeldern des Bildungsbereiches.
„Mir ist wichtig, die Erfahrungen aus der Praxis direkt einzubeziehen. Pädagoginnen und Pädagogen wissen am besten, wo es Herausforderungen gibt und welche Maßnahmen tatsächlich wirken. Ich bin sehr gespannt auf die Inputs zu ihren Vorstellungen und Überlegungen“, betont der SPÖ-Bildungsreferent.
Ziel des Treffens ist es, die bestehenden Angebote in Wels besser zu vernetzen, erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und neue Maßnahmen zur Verbesserung der Deutschkenntnisse von Kindern im Kindergarten- und Volksschulalter zu entwickeln.
„Bildung ist eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Stadt. Jedes Kind in Wels soll die gleichen Chancen auf eine erfolgreiche Bildungsbiografie haben – unabhängig von Herkunft oder Muttersprache. Dafür braucht es gemeinsame Anstrengungen von Politik, Bildungseinrichtungen und Gesellschaft“, so der Bildungsreferent abschließend.

Weitere Berichte