SPÖ Wels: Aus von StoP Wels ist ein Verlust für die Gewaltprävention
Mit großem Bedauern reagiert die SPÖ Wels auf das Ende des Gewaltpräventionsprojekts
StoP Wels. Das Projekt hat in den vergangenen fünf Jahren mit großem Engagement
wichtige Präventionsarbeit geleistet, Menschen sensibilisiert und einen wertvollen Beitrag
im Kampf gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt erbracht. Leider ist es trotz
intensiver Bemühungen und Gesprächen von Seiten der Fördergeberinnen der Stadt Wels
nicht gelungen, nach dem Ausstieg des bisherigen Trägervereins rechtzeitig eine neue
Trägerstruktur aufzubauen. Umso bedauerlicher ist es, dass dieses wichtige Angebot nun
wegfällt, obwohl seitens des Frauen- sowie Sozialministeriums die bundesweite
Finanzierung sichergestellt wurde. Damit holt Wels wichtige Bundesmittel im Gewaltschutz
nicht mehr ab.
„Gerade nach den erschütternden Femiziden in Wels und Wels-Land zeigt sich, wie
unverzichtbar Präventionsarbeit ist. StoP Wels hat unzählige Menschen erreicht und
Bewusstsein geschaffen. Den Mitarbeiter:innen und allen Ehrenamtlichen gebührt unser
aufrichtiger Dank für ihren Einsatz und ihr großes Engagement in den vergangenen Jahren“,
betont GRin Hannah Stögermüller.
SP-Stadtparteivorsitzender Vbgm. Klaus Schinninger ergänzt: „Wels braucht auch künftig
starke Angebote in der Gewaltprävention. Jetzt ist die Stadt gefordert, gemeinsam mit
engagierten Partner:innen dafür zu sorgen, dass die wichtige Arbeit in der Gewaltprävention
weitergeführt wird. Die SPÖ Wels ist bereit, ihren Beitrag zu leisten und Initiativen zu
unterstützen, damit die aufgebauten Strukturen, Netzwerke und das wertvolle Know-how
nicht verloren gehen.“