ASZ-Kooperation ist kein Ersatz für notwendige Investitionen in Wels
Die SPÖ Wels begrüßt grundsätzlich jede sinnvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt
Wels und dem Bezirk Wels-Land. Dass die Altstoffsammelzentren künftig wechselseitig
genutzt werden können, kann für manche Bürgerinnen und Bürger durchaus
Erleichterungen bringen. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die
eigentlichen Probleme der Welser Abfallwirtschaft nach wie vor ungelöst sind.
„Die jetzt präsentierte Kooperation ist ein netter Schritt, aber sie ersetzt keine längst
überfälligen Investitionen in die Welser Infrastruktur“, stellt Gemeinderat Christian
Kittenbaumer klar.
Seit Jahren versprechen Bürgermeister Andreas Rabl und der zuständige Stadtrat Thomas
Rammerstorfer Verbesserungen bei den Altstoffsammelzentren. Passiert ist jedoch viel zu
wenig. Besonders der Welser Osten wartet weiterhin auf ein eigenes, vollwertiges
Altstoffsammelzentrum. Stattdessen werden die Menschen nun darauf verwiesen, ihre
Altstoffe nach Marchtrenk zu bringen.
„Wer im Welser Osten lebt, braucht keine Ausweichlösung über die Bezirksgrenze, sondern
ein modernes ASZ in der eigenen Stadt. Genau das fordern wir seit Langem“, betont
Vizebürgermeister Mag. Klaus Schinninger.
Auch das angekündigte Altstoffsammelzentrum im Westen lässt weiter auf sich warten.
Anstatt konkrete Projekte umzusetzen, werden immer neue Ankündigungen präsentiert,
während die versprochenen Lösungen Jahr für Jahr verschoben werden.
Die SPÖ Wels bekennt sich ausdrücklich zu regionalen Kooperationen. Diese können
bestehende Angebote sinnvoll ergänzen, sie dürfen aber nicht als Vorwand dienen,
notwendige Investitionen in der Stadt auf die lange Bank zu schieben.
Die SPÖ Wels fordert daher:
• rasche Umsetzung eines vollwertigen Altstoffsammelzentrums im Welser Osten,
• zügige Realisierung des seit Jahren angekündigten ASZ im Westen,
• einen verbindlichen Zeitplan statt weiterer Ankündigungen und Übergangslösungen.
„Die Welserinnen und Welser haben lange genug auf Verbesserungen gewartet. Jetzt ist es
Zeit, Versprechen einzulösen und endlich in die Umsetzung zu kommen – statt mit kleinen
Maßnahmen von den eigentlichen Versäumnissen abzulenken“, schließen Kittenbaumer
und Schinninger.