SPÖ Wels. Besser. Gemeinsam.

Millionenüberschüsse müssen endlich bei den Kindern ankommen

Während sich Bürgermeister Andreas Rabl für die finanzielle Situation der Stadt Wels feiern
lässt, verschärfen sich die Probleme in Kindergärten und Schulen. Die SPÖ Wels fordert
daher Geld für eine umfassende Bildungs- und Deutschförderoffensive und kritisiert die
falsche Prioritätensetzung der FPÖ.
„Es kann nicht sein, dass Millionenüberschüsse angehäuft werden, während Pädagoginnen
und Pädagogen täglich mit den Herausforderungen mangelnder Sprachkenntnisse und
fehlender Unterstützung kämpfen. Wer finanzielle Spielräume hat, muss diese in die Zukunft
unserer Kinder investieren“, erklärt Vizebürgermeister Mag. Klaus Schinninger.
Besonders alarmierend sei der hohe Deutschförderbedarf in den Welser Volksschulen. Hier
braucht es Geld für zusätzliche konkrete Maßnahmen. Die SPÖ Wels fordert daher:
• eine Deutsch-Offensive in allen Kindergärten mit hohem Förderbedarf,
• zusätzliche Sprachförderkräfte und pädagogische Assistenzkräfte,
• kleinere Gruppen dort, wo der Förderbedarf besonders hoch ist,
• eine verstärkte Einbindung der Eltern durch mehr Sprach- und Bildungsangebote,
• sowie Geld für einen verbindlichen Maßnahmenplan mit klaren Zielen zur Senkung
des Deutschförderbedarfs.
„Wer Integration einfordert, muss auch bereit sein, in Integration zu investieren. Die
entscheidenden Jahre sind jene vor und während der Volksschule. Dort entscheidet sich,
ob Kinder gleiche Chancen erhalten und ob Integration gelingt“, betont Fraktionsvorsitzende
Silvia Huber.
Die Sozialdemokratie fordert Bürgermeister Rabl auf, einen Teil der Budgetüberschüsse
gezielt für Bildung, Deutschförderung und Integration zu reservieren.
„Eine Stadt ist kein Sparbuch. Erfolgreiche Stadtpolitik misst sich nicht an Rekordzahlen im
Budget, sondern daran, ob sie das Leben der Menschen verbessert. Unsere Kinder
verdienen die besten Chancen – und die Stadt hätte die finanziellen Mittel dafür“, so
Schinninger und Huber abschließend.

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