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Stadtbibliothek

Stadtbibliothek Wels zur modernen Bildungsdrehscheibe weiterentwickeln!


Die Gemeinderatsfraktionen von SPÖ und ÖVP bringen im kommenden Gemeinderat einen gemeinsamen Initiativantrag zur Weiterentwicklung der Mediathek bzw. Stadtbibliothek der Stadt Wels ein. Ziel ist es, die bestehende Einrichtung umfassend zu modernisieren und als zentrale Bildungs- und Kulturinstitution für die Bevölkerung nachhaltig zu stärken.
Der Gemeinderat soll beschließen, dass eine umfassende Gesamtkonzeption erarbeitet wird. Dieser Prozess soll unter Einbindung aller Gemeinderatsfraktionen sowie externer Expertinnen und Experten erfolgen. Die Ergebnisse sollen anschließend dem Gemeinderat zur weiteren Diskussion vorgelegt werden.
„Im Mittelpunkt der geplanten Weiterentwicklung steht die Positionierung der Stadtbibliothek als offener Lern-, Bildungs- und Begegnungsort für alle Generationen. Besonders im Fokus stehen die Förderung von Lese-, Sprach- und Medienkompetenz sowie der Ausbau niederschwelliger Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Schulen“, so SPÖ Bildungsreferent Mag. Klaus Schinninger.
Die geplante Konzeption soll außerdem moderne Bibliotheksangebote und zeitgemäße Medienformate berücksichtigen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der intensiven Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, um Bildungsangebote besser zu vernetzen und zugänglicher zu machen.
Ein wesentlicher Bestandteil bleibt auch weiterhin der Bücherbus, der als wichtiges wohnortnahes Angebot erhalten, gestärkt und weiterentwickelt werden soll.
„Die Weiterentwicklung der Stadtbibliothek wird als wichtiger Beitrag gesehen, um Bildungschancen zu verbessern, kulturelle Teilhabe zu fördern und insbesondere jungen Menschen bessere Zukunftsperspektiven zu eröffnen“ betont ÖVP Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer.
„Öffentliche Bibliotheken sind heute weit mehr als reine Verleihstellen. Sie fungieren als Orte der Bildung, Begegnung und persönlichen Entwicklung. Maßnahmen wie die geplante teilweise Automatisierung der Buchentlehnung sowie Überlegungen zur Gebührenfreiheit sollen den Zugang zusätzlich erleichtern und bestehende Hürden abbauen“ schließen Schinninger und Oberndorfer.
Insgesamt wird unterstrichen, dass es im Bildungsbereich einer wachsenden Stadt vor allem Investitionen und zukunftsorientierte Konzepte braucht, um langfristig starke und leicht zugängliche Bildungsangebote sicherzustellen.

 

Bild: Stadt Wels 

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