Im Gemeinderat am 26. Jänner 2026 wird die SPÖ einen Antrag einbringen, der die zuständigen Gremien der eww ag und der Wels Strom GmbH. dazu auffordert, in Zukunft im Sinne des so genannten „Günstiger-Strom-Gesetz“ nach der Prämisse „Leistbare Preise werden zum Unternehmensziel“ zu handeln.
„Wir fordern, dass die Energieversorger in öffentlicher Hand in Zukunft ausdrücklicher auf leistbare Preise achten und sich nicht mehr nur auf ihre wirtschaftlichen Ziele konzentrieren. Es müssen Preisfestsetzungen im Sinne der Konsument:innen gestaltet werden und Gewinne dürfen nur dann ausgeschüttet werden, wenn die Versorgungssicherheit und Leistbarkeit dadurch nicht gefährdet werden“, präzisiert Stadtrat Stefan Ganzert als Antragsteller.
Um die nötigen Schritte der Prämisse „Leistbare Preise werden zum Unternehmensziel“ umzusetzen, könnten sich die eww ag und die Wels Strom GmbH. ein Beispiel an Österreichs größtem Stromkonzern Verbund nehmen. Diese haben eine Senkung der Tarife für Haushalte und Gewerbebetriebe um rund ein Drittel angekündigt. Für eine Kilowattstunde sollen ab März ca. 10 Cent statt der bisherigen 15,6 Cent verrechnet werden.
Zusätzlich sieht das neue Strommarktgesetz eine „Preis-Runter-Garantie“ vor, bei der sinkende Strompreise an der Börse eins zu eins an die Verbraucher weitergegeben werden.